Review zu Apsulov: End of Gods von Angry Demon Studios


Author: A.S. | Verfasst am: 10.08.2019

Apusulov: End of Gods ist ein düstereres Horrorspiel mit einem einfachen Kampfsystem, diversen Schockelementen, "Stealth-Einlagen" und geschichtlichen Anleihen aus der alt-nordischen Mythologie.

Der Spielname leitet sich aus dem umgedrehten Völuspá ab, einem Gedicht des nordischen Mittelalters, welches von der Entstehung und dem Ende der Welt berichtet. So wartet auch das Spiel mit zahlreichen geschichtlichen Hintergrundinformationen für Interessenten auf. Schon alleine deswegen wird Apsulov nicht für jeden etwas sein. Dennoch macht genau dieser Aspekt die Spiele von Angry Demon Studios einzigartig.

Engine & Auflösung:


Das Produkt selbst läuft mit der Unreal-Engine, ist solide aufgebaut und lässt sich problemlos auch auf 4K spielen. In meinem Fall hatte ich eine konstante Framerate von 120-135 auf maximalen Einstellungen bei einer verwendeten Auflösung von 3840x2160px. Abstürze kamen keine vor.

Schwierigkeitsgrad & Umfang:


Es gibt 4 Einstellungen nach eigenem Geschmack mitsamt einem "New Game+" Modus und "Speedrun" Erfolgen. Vor allem Anfangs lässt sich sagen: Gegner erst beobachten, dann handeln ;] In meinem Durchlauf habe ich ca. 10 Stunden benötigt. Aber es geht auch wesentlich schneller... oder langsamer, je nach eigenem Ermessen und Erkundungsdrang.

Steuerung:


Gamepad, Tastatur+Maus werden unterstützt

Sound:


Kopfhörer werden während des des Aufenthalts in Apsulov definitv empfohlen. Ambiente & Musik vermitteln von Anbeginn ein beklemmendes Gefühl und begleiten Spieler stilistisch immer passend durch die erzählte Geschichte.

Interaktion & Kampf:


Interaktionen beschränken sich auf einige wesentliche Dinge wie dem Kampfsystem, Türen öffnen, Springen, Schleichen oder Sammelgegenstände aufnehmen.

Sprache:


Englisch mit deutschen Untertiteln. Kleinere Übersetzungsfehler sind noch vorhanden aber die sind an einer Hand abzählbar und dürften demnächst behoben sein. Anzumerken wäre zusätzlich ein gewisser Grad von gewalttätigen Ausdrücken und pychotischen Verhaltensweisen der Charaktere. Mag nicht unbedingt jedem passen. Andererseits steht es auch auf der Produktseite, dass der Titel nicht unbedingt Kindern vorgesetzt werden sollte.

Hilfesystem


In Apsulov wurde ein System integriert mit Hilfe dessen Spieler vor allem am Anfang etwas an die Hand genommen werden und in Form von visuellen Hinweisen an markanten Stellen präsent ist.

Fazit:


Wer "Unforgiving - A nothern Hymn" kennt (an dessen Übersetzung ich mitgearbeitet habe) wird schnell merken, dass die Entwickler von Angry Demon Studios sich mit Apsulov: End of Gods qualitativ ein ganzes Stück weiterentwickelt haben.

Sowohl die deutschen Untertitel sind in Ordnung und neben kleineren Bugs die schnell behoben werden sind sie im Forum sehr aktiv um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Zu bemängeln gibt es an dem abgelieferten Produkt eher subjektive Punkte.

Hätte mir zwischendurch eine Ingamekarte gewünscht da es vor allem anfangs in der Spielwelt etwas verwirrend sein kann. Auch ein manuelles Speichersystem wäre toll gewesen aber abgesehen von ein paar wenigen (unfairen) Stellen sind Speicherpunkte nah beieinander. Die gesprochenen Dialoge springen von normaler Tonlage bis hin zu cholerisch/hysterisch. War nicht immer nachvollziehbar, aber was solls.

Spaß gemacht hat es dennoch für die Zeit und gelernt wurde auch noch das Ein oder Andere.
[Update 03.12.2019, 13:57:26]
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